"Die Stille schreit®"


   Ein Dokumentarfilm von Josef Pröll unter Mitarbeit von Miriam Friedmann M.A.
   BRD 2019 | 74 Minuten | FSK: ab 12 Jahre
   Eine Produktion der Kreativ Media - Medienproduktion Gersthofen bei Augsburg

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BEGLEITHEFT:

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Unsere Autoren:
Prof. Michael von Cranach: Vorwort
Miriam Friedmann: "Die Unerträglichkeit des Schweigens"
Prof. Dr. Hans Maier: "Erinnerung an Georg Friedrich Friedmann"
Dr. Friedhelm Katzenmeier: "Dem Erbe stellen"
Prof. Dr. Rolf Kießling: "Stunde Null? - Zum Umgang mit der jüdischen Geschichte"
Dr. Dirk Riedel: "Täter und Gesellschaft"
Gerd Modert: "Wiedergutmachung für NS-Opfer seit 1945"
Prof. Dr. Michael Verhoeven: "Menschliches Versagen"
Dr. Dieter Gabanyi: "Das Unrecht wirkt weiter"
Prof. Dr. Eva Matthes: "Holocaust-Erziehung im 21. Jahrhundert"
Interview mit Schülerinnen: "Was geht uns das an"
Matthias Klösel: "Ein ganz gewöhnlicher Jude"
Dr. Jürgen Müller-Hohagen: "Begegnung über den Abgründen"
Helmut Zeller: "Was die Erfahrung aber und die Geschichte lehren..."
Eva Gruberová: "Antisemitismus in Europa"
Josef Pröll: "Geschichte als Herausforderung


Nächste Veranstaltungen:
Wegen der Pandemie wurden alle geplanten Veranstaltungen vorerst abgesagt.
Bitte besuchen Sie trotzdem unsere Internetseiten.
Kommen Sie gesund durch diese schwierige Zeit.
Mit vielen Grüßen
Ihr Kreativ-Media Team
 



Arthur Kolbe, Hans-Seidel-Stiftung München:
"Was in Augsburg geschehen ist - dass mit einer unglaublichen deutschen Bürokratie die Vernichtung eines ganzen Volkes mit einem ebenso unglaublichen Zynismus als "Umsiedlung" benannt worden ist - gilt im Prinzip auch für andere deutsche Städte des Dritten Reiches. Ich wünsche mir, dass dieser Film in der Schule, z.B. den Oberstufen des Gymnasiums, gezeigt wird, aber auch in den zeitgeschichtlichen Seminaren der Universitäten, da DIE STILLE SCHREIT nicht kommentiert, nicht wertet, nicht indoktriniert, aber zuverlässigst informiert!
Auch in der Erwachsenenbildung sollte er einen festen Platz finden: ich kenne keinen Dokumentarfilm der die 'Banalität des Bösen' (Hannah Arendt) besser dokumentiert!"

Arthur Kolbe, Referatsleiter Pol. Grundlagen und Ideengeschichte, Ethik, Film und Politik, Forum der Älteren Generation
Hanns-Seidel-Stiftung e.V., München
Zitat vom 5.10.20 (Veranstaltung im Konferenzzentrum der Hanns-Seidel-Stiftung)
Mehr Infos: https://www.hss.de/news/detail/die-stille-schreit-news6717/



Josef Pröll erhält den Willi-Ohlendorf-Preis:
Unter großer Anteilnahme erhielt am 12. Februar 2020 Josef Pröll den Willi-Ohlendorf-Preis der SPD Bobingen (bei Augsburg). Die Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern, Dr. h.c. Charlotte Knobloch hielt die Laudatio.
Das Bayerische Fernsehen und Rundfunkanstalten berichteten kurz darüber:

Link - Bericht >>>>>>


Presseartikel der Süddeutschen Zeitung:
Link: >>>>>>>>>>


"Ein beeindruckender Film für Schule und Erwachsenenbildung",
Klaus Wenzel, Ehrenpräsident des Bayerischen Lehrer- und Lehrerinnenverbandes (BLLV) empfiehlt unseren Film
Mehr >>>>


Beeindruckende Veranstaltung an der UNI Augsburg. Christoph Becker und Ulrich Derlien: "Die Dokumentation mahnt zu fortwährender Wachsamheit ..."
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Gibt es zu diesem Thema nicht
schon genug Filme?"
Oder "nach 70 Jahren muss endlich mal Schluss
sein". Diese Worte haben wir schon oft gehört. Aber dieser Film versucht das Leben von Augsburger Familien nachzuzeichnen, die schon viele Jahre vor 1933 aktive, geachtete Persönlichkeiten der Augsburger Stadtgesellschaft waren. Ihre Geschäfte waren weit über die Grenzen der Stadt hinaus bekannt. Ihre Geschichte ist für uns wichtig, auch wenn es zunächst nicht so aussieht. Sie gehört zu uns und unserer Stadtgeschichte.

Wir haben es uns nicht einfach gemacht, zum Beispiel die Augsburger Schirmmanufaktur der Familie Oberdorfer in der Maximilianstraße zu beschreiben. Regen- und Sonnenschirme wurden damals liebevoll mit der Hand gefertigt und waren dazu da, ihre Besitzer ein Leben lang zu begleiten.

Es genügt unserer Meinung nach nicht, das Schicksal der Juden zwischen 1933 und 1945 zu beleuchten. Auch ihr Leben vor 1933 ist für uns wichtig. Uns hat Interessiert, wie es ihnen ergangen und was aus ihren Häusern und aus ihren Geschäften geworden ist.
Was ist das für eine "Stille" die da
mehr als 70 Jahre später, "schreit"?  Sind davon nur die Angehörigen ehemaliger Verfolgter betroffen?

Ein Film, der Fragen aufwirft, die immer noch und leider wieder für die Gegenwart und unsere Zukunft von elementarer Bedeutung sind.



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Schüler*innen und Lehrkräfte des Holbein-Gymnasiums Augsburg waren beeindruckt von "Die Stille schreit". Sie zeigten den Film anlässlich des Kulturtages der neunten Klassen:  Mehr >>>>

 

Rezension eines Lehrers: "Geschichte wird konkret und greifbar"... Mehr >>>>