Das Team:   Miriam Friedmann

 

 

Als Kind von ehemaligen jüdischen Augsburgern, die 1933 fliehen müssten, ist Miriam Friedmann 1942 im Süden der USA geboren und aufgewachsen. Der Rest Ihrer zurück in Augsburg gebliebenen Familie ist zum größten Teil während der NS Zeit vernichtet worden:

 

„Ich habe das Glück gehabt ein sehr bewegtes Leben zu haben, als Jugendliche mit längeren Aufenthalten in Italien, wo ich fast 2 Jahre zur Schule ging und Mexico, da mein Vater u.a. ein Kulturanthropologe war und die ganze Familie überall hin mitnahm, was natürlich mich neugierig und offen für andere Kulturen und Situationen gemacht hat.“

 

Nach Erwerb eines Magisters in Pädagogik (Uni of Pennsylvania USA) fing ein Berufsleben mit einer Vielfalt von Stationen an. U.a. Mitwirkung beim BR München (13 Sendungen Telekolleg Englisches Programm); in New York Stadt: Grundschul-Lehrerin (behinderte Kinder aus sozial schwachem Umfeld); Sozialarbeiterin bei IRC-Internat. Rescue Committee (Flüchtlingsbetreuung mit Schwerpunkt Gesundheit); Programm Officer bei der Friedrich-Ebert-Stiftung UNO Büro.  Als Nebentätigkeit, im Auftrag des Instituts für Zeitgeschichte Zusammenstellung des Tagebuchs von Hertha Nathorff – anschließend Konzept & Mitwirkung bei BR Dokumentarfilm „Traumspuren“.“

 

Seit 2001 lebt Miriam in Augsburg. u.a. Tätigkeiten: Nachforschung  & Vorträge über „ein verlorenes Kapitel Ihrer Familiengeschichte“ in der Nazi Ära; Gedenktafel installiert am ehemaligen Friedmann’schen Haus am Martin-Luther-Platz (heute Kreissparkasse); Stolpersteine verlegt Friedmann/Oberdorfer Großeltern, und Mitarbeit Projektgruppe aus Schülerinnen, Schülern und Lehrkräften, zum Thema: "Spurensuche am Maria-Theresia-Gymnasium während der NS Zeit; In Zusammenarbeit mit Josef Pröll Realisierung des Dokumentarfilms „Die Stille schreit“®